Bürger-Antrag an den Rat der Stadt auf Erweiterung des Verkehrsberuhigten Bereichs auf einem Teilstück der Rheinstraße und Beginn Hagenbuschstr. .

Vorbemerkung: Ein ähnlich lautender Antrag war von mir 2016 eingereicht worden, vom Rat der Stadt akzeptiert und in eine Verkehrskonzeptgestaltung aufgenommen worden.

Da hier jedoch bislang nichts geschehen ist, stelle ich erneut den Antrag.

Eine Ausweisung der Rheinstraße und Beginn Hagenbuschstr. als 

„Verkehrsberuhigter Bereich von Kapitel/ Brückstraße  bis hin zum Westwall „

wird 

  • allen Passanten der Klever Straße
  • den Schülerinnen der Marienschule
  • den Passanten der Ladenlokale im Dompalais, 
  • den Gästen der Gastronomie im Dompalais, 
  • den querenden Touristen der Brückstrasse/Kapitel, 
  • den Busbenutzern  

und last not least den Anwohnern mehr Sicherheit bieten!

Sachverhalt:

Die Rheinstraße ist eine innerstädtische Durchgangsstraße, die seit einigen Jahren durch einen

verkehrsberuhigten Bereich auf der Klever Straße unterbrochen wird.

Dieser Kreuzungsbereich ist sehr unübersichtlich für Fußgänger, wie für Autofahrer!

Da wo vorher eine offene Parkplatzfläche war und Autofahrer wie auch Fußgänger eher Sichtkontakt hatten, steht jetzt ein überdimensionaler riesiger Baukörper und es soll gegenüber an der Bushaltestelle auch eine Baumaßnahme stattfinden.

Durch Schließung der Baulücke und Fertigstellung des Palais „Domblick“ (welches eher den Blick auf den Dom verhindert) und durch die Einrichtung neuer Schaufenster und der Gastronomie ist dieser Kreuzungsbereich für die sich verringernde Einsehbarkeit  bereits unübersichtlicher und gefährlicher für alle Querungen geworden.

Gleichzeitig sind auf den gegenüberliegenden Straßenseiten zum Westwall auf dem Beginn der Hagenbuschstr. zwei Bushaltestellen, an denen sich wartende Menschen bewegen, die sich schlecht von Menschen, die die Straße queren wollen unterscheiden.

Zudem bewegen sich an Schultagen Schüler/innen auf dem jetzt schmäleren Bürgersteig von und zum Schuleingang der Marienschule.

Auch queren im Sommer mit zunehmender Touristenzahl in Xanten viele Touristen die Rheinstraße in der unübersichtlichen Kurve Kapitel/Brückstraße, sowie an der Kleverstrasse.

Die Rheinstraße in ihrem schmäler gewordenem Charakter bildet mittlerweile für die zunehmenden Fußgängerströme, die teilweise auch zum Flanieren eingeladen werden (Ladenlokale und Gastronomie im „Dompalais“), einen vom Fußgänger übernommenen öffentlichen Raum!

Der fahrende Verkehr sollte sich, bevor er an die gefährlichen Hauptknotenpunkte Klever/Rhein-Straße und Brückstraße/Rhein-Straße kommt, schon mal an Fußgänger und vorsichtiges Fahren gewöhnen.

Deswegen und auch aus städtebaulicher Sicht eines Luftkurortes sollte die Rheinstraße und der Beginn der Hagenbuschstr. von der Brückstraße/Kapitel bis hin zum Westwall(Hagenbuschstr.) als Verkehrsberuhigter Bereich mit Verkehrszeichen 325 ausgewiesen werden!

Die Verkehrssicherheit für Anwohner und Besucher eines Luftkurortes ist sinnvoll und wird dadurch wesentlich erhöht und die Innenstadtattraktivität wesentlich gesteigert!

Eberhard Ritter, Grünes Ratsmitglied

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